Die Absolventinnen und Absolventen des Berufsbildungsbereichs der teamwork-wfbm haben ihre Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme erhalten. In Halle wurde nun die feierliche Übergabe für den Abschlussjahrgang 2025 begangen.
Hinter den Teilnehmenden liegen 27 Monate Qualifizierungszeit. In dieser Phase stellten sie sich neuen Aufgaben, entwickelten berufliche Fähigkeiten weiter und stärkten ihr Vertrauen in die eigenen Kompetenzen. Die Feierstunde der Landesregierung Sachsen-Anhalt gilt seit Jahren als feste Tradition, bei der die beteiligten Institutionen zusammenkommen. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern der Musikschule Latina.
Qualifizierung für den Arbeitsmarkt
In Ansprachen wurden die Absolventinnen und Absolventen mit Athletinnen und Athleten bei Olympischen Winterspielen verglichen – das Zertifikat als sichtbares Zeichen ihrer Leistung. Als Fachkräfte für unterschiedliche Aufgabenbereiche hätten sie Kompetenzen erworben, die auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gefragt seien.
Ein besonderer Dank galt den Fachkräften der Werkstatt für behinderte Menschen, die den Weg der Teilnehmenden mit fachlicher Expertise und Engagement begleitet haben.
Mehr als ein Abschluss
Das Zertifikat steht nach Angaben der Evangelischen Stiftung Neinstedt nicht nur für berufliche Handlungsfähigkeit, sondern auch für persönliches Wachstum, Durchhaltevermögen und gestärktes Selbstvertrauen. Der Abschluss markiere das Ende der Berufsbildungszeit und zugleich den Beginn neuer Perspektiven.
Im Berufsbildungsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen werden sowohl Einzelmaßnahmen als auch Lehrgänge angeboten, um die Teilhabe am Arbeitsleben zu verbessern. Grundlage sind individuell abgestimmte Eingliederungspläne mit dem Ziel, Bildungs- und Arbeitsmarktchancen zu erhöhen. Teile der Qualifizierung können auch in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes absolviert werden, etwa im Rahmen von Praktika oder auf ausgelagerten Berufsbildungsplätzen.





























