Goslar (red). Mit einer feierlichen Eröffnung im Cineplex Goslar sind gestern die 21. Goslarer Filmtage gestartet. Die Stadtjugendpflege Goslar lädt gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern der BBS Goslar-Baßgeige/Seesen und dem Cineplex Goslar bis zum 26. März dazu ein, gesellschaftlich relevante Themen durch das Medium Film zu erleben und zu diskutieren.
In ihrer Eröffnungsrede unterstrich Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner die Bedeutung der Filmtage als wichtiges Bildungsangebot: „Filme können uns neue Perspektiven eröffnen, zum Nachdenken anregen und Mut machen, selbst aktiv zu werden. In einer sich stetig wandelnden Welt ist es wichtiger denn je, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen mitzugestalten. Die Goslarer Filmtage sind nicht nur ein Kinoerlebnis, sondern ein Impulsgeber für junge Menschen, ihre eigene Rolle in der Gesellschaft zu reflektieren.“
Schüler gestalten das Filmfestival aktiv mit
Traditionell übernehmen Schülerinnen und Schüler der BBS Goslar-Baßgeige/Seesen eine zentrale Rolle bei den Filmtagen. Im Rahmen ihres Fachoberschulzweigs Sozialpädagogik haben sie sich intensiv mit den gezeigten Filmen auseinandergesetzt. Neben den Filmvorführungen bieten sie thematische Einführungen und Diskussionsrunden an, um die Inhalte pädagogisch aufzuarbeiten.
Nach den offiziellen Grußworten, unter anderem von Oberstudiendirektor Otto Brinkmann, wurde der Film „Sonne und Beton“ als Eröffnungsfilm gezeigt – ein bewegendes Drama über Freundschaft, soziale Ungleichheit und den Kampf um Perspektiven.
24 Filme für 2.700 Kinder und Jugendliche
Während der Filmtage werden insgesamt 24 Filme präsentiert, die speziell auf verschiedene Altersgruppen abgestimmt sind. Bereits 2.700 Kinder und Jugendliche aus Goslar und dem Landkreis haben sich für die Vorführungen angemeldet.
Interessierte Schulen, Lehrkräfte und Gruppen können sich weiterhin für die Veranstaltungen registrieren. Anmeldungen sind unter https://jugend.goslar.de/filmtage möglich.
Foto: Stadt Goslar