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120 Jah­re Herz, Geschich­te und geleb­te Gast­lich­keit — Das Hotel Rie­mann in Bad Lau­ter­berg fei­ert Jubi­lä­um

Wer durch die Stra­ßen von Bad Lau­ter­berg im Harz schlen­dert, spürt ihn noch, die­sen beson­de­ren Charme eines tra­di­ti­ons­rei­chen Kur­or­tes. Zwi­schen alten Vil­len, grü­nen Hän­gen und der kla­ren Harz­luft steht ein Haus, das mehr erlebt hat als die meis­ten Chro­ni­ken erzäh­len kön­nen. Das Hotel Rie­mann blickt in die­sem Jahr auf 120 Jah­re Fami­li­en­ge­schich­te zurück. 120 Jah­re vol­ler Mut, Wan­del, Ver­ant­wor­tung und ech­ter Gast­freund­schaft.

Ein Haus, das Geschich­te atmet

Die Wur­zeln rei­chen tief. Schon nach dem Ers­ten Welt­krieg erleb­te Lau­ter­berg eine beweg­te Zeit. Zwi­schen 1919 und 1923 wur­den Kur­gäs­te am Bahn­hof regel­recht fern­ge­hal­ten, aus Angst vor stei­gen­den Prei­sen. Erst Mit­te der 1920er Jah­re kehr­ten Besu­cher und tou­ris­ti­sches Leben zurück. Das Hotel Rie­mann war dabei stets ein Spie­gel der Zeit.

1920 ließ August Rie­mann eine Kegel­bahn errich­ten, die Jahr­zehn­te lang Treff­punkt für Gesel­lig­keit war. 1943 wur­de der gro­ße Saal des Hau­ses abge­tra­gen, das Mate­ri­al dien­te dem Bau einer Iso­lier­sta­ti­on im Kran­ken­haus. Gegen Ende des Zwei­ten Welt­krie­ges wur­de das Hotel von ame­ri­ka­ni­schen Trup­pen beschlag­nahmt und blieb bis 1946 unter Kon­trol­le der Sie­ger­mäch­te. Das Haus war in die­ser Zeit stark in Mit­lei­den­schaft gezo­gen, doch Auf­ge­ben kam für die Fami­lie nicht infra­ge.

Elfrie­de Rie­mann führ­te den Betrieb wäh­rend des Krie­ges allein, da ihr Mann bei der Wehr­macht dien­te und erst 1947 aus der Gefan­gen­schaft zurück­kehr­te. 1954 hielt die ers­te Zen­tral­hei­zung Ein­zug. Ein Mei­len­stein in einer Zeit, in der vie­le Räu­me noch mit Kachel­öfen beheizt wur­den. 1969 und 1970 folg­te der muti­ge Anbau eines Gäs­te­hau­ses mit 15 moder­nen Zim­mern. Eine Inves­ti­ti­on, die damals mit hohen Schul­den ver­bun­den war, heu­te jedoch als weit­sich­ti­ge Ent­schei­dung gilt. Beson­ders visio­när war der Ein­bau eines Gäs­te­auf­zugs, obwohl das Haus nur weni­ge Eta­gen umfasst. Eine Ent­schei­dung, die bis heu­te älte­ren Gäs­ten kom­for­ta­ble Auf­ent­hal­te ermög­licht.

Ver­ant­wor­tung mit 22 Jah­ren

1985 ver­än­der­te ein schwe­rer Unfall das Leben der Fami­lie. Der dama­li­ge Inha­ber Sieg­mar Rie­mann konn­te das Hotel nicht mehr wei­ter­füh­ren. Sei­ne Toch­ter Andrea, gera­de ein­mal 22 Jah­re alt, brach ihre Aus­bil­dung in Bre­men ab und über­nahm die Ver­ant­wor­tung. Eine Auf­ga­be, die sie sich nicht aus­ge­sucht hat­te, die sie jedoch mit beein­dru­cken­der Kon­se­quenz annahm.

Gemein­sam mit ihrer Mut­ter Ingrid führ­te sie das Haus durch wirt­schaft­lich anspruchs­vol­le Zei­ten, trug Kre­di­te ab, moder­ni­sier­te, inves­tier­te und ent­wi­ckel­te das Hotel ste­tig wei­ter. Seit vier Jahr­zehn­ten prägt Andrea Rie­mann nun das Gesicht des Hau­ses. 2020 muss­te sie Abschied von ihrer Mut­ter neh­men, die das Hotel eben­falls nach­hal­tig geprägt hat. Doch der Geist der Fami­lie bleibt spür­bar in jedem Raum.

In den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren wur­de umfas­send inves­tiert: moder­ne Heiz­tech­nik mit Block­heiz­kraft­werk, neue Fens­ter, Dach­sa­nie­rung mit Iso­lie­rung, Fas­sa­den­er­neue­rung, eine kom­plett moder­ni­sier­te Küche, ein neu­ge­stal­te­tes Früh­stücks­buf­fet, Fit­ness­raum, E‑Ladestation und zeit­ge­mä­ße Zim­mer­aus­stat­tung. Heu­te prä­sen­tiert sich das Haus als 3‑S­ter­ne-Supe­ri­or-Hotel mit hohem Kom­fort und kla­rer Aus­rich­tung auf Qua­li­tät.

Per­sön­lich. Herz­lich. Anspruchs­voll.

Was das Hotel Rie­mann beson­ders macht, lässt sich nicht allein in Ster­nen mes­sen. Es ist die Art, wie Gäs­te emp­fan­gen wer­den. Per­sön­lich, auf­merk­sam, herz­lich. Ein Haus die­ser Grö­ße ermög­licht indi­vi­du­el­le Betreu­ung, ech­te Gesprä­che und ein Ein­ge­hen auf per­sön­li­che Wün­sche, das gro­ße Hotel­ket­ten kaum leis­ten kön­nen.

Die meis­ten Zim­mer ver­fü­gen über einen Bal­kon. Das Restau­rant bie­tet geho­be­ne Ser­vice­qua­li­tät mit regio­nal-sai­so­na­ler Küche und inter­na­tio­na­lem Ein­fluss. Von vega­nen Gerich­ten über def­ti­ge Klas­si­ker bis hin zum Steak wird hier mit Anspruch gekocht. Ergänzt wird das Ange­bot durch eine aus­ge­wähl­te Wein­kar­te und regio­na­le Spe­zia­li­tä­ten wie Pro­duk­te aus dem Harz.

Auch exter­ne Gäs­te sind will­kom­men. Das All-inclu­si­ve-Früh­stücks­buf­fet lädt zwei­ein­halb Stun­den lang zum aus­gie­bi­gen Schlem­men ein. Fami­li­en­fei­ern, Fir­men­ju­bi­lä­en, Geburts­ta­ge oder Hoch­zei­ten wer­den für Gesell­schaf­ten bis zu 50 Per­so­nen pro­fes­sio­nell beglei­tet. Das neu gestal­te­te Kamin­zim­mer bie­tet ein stil­vol­les Ambi­en­te für beson­de­re Anläs­se.

Als Aus­bil­dungs­be­trieb bil­det das Hotel seit Jahr­zehn­ten Fach­kräf­te in Gas­tro­no­mie, Hotel­fach und Küche aus. Das Team ist inter­na­tio­nal auf­ge­stellt, enga­giert und eng mit der Regi­on ver­bun­den. Unter­stützt wer­den unter ande­rem der Lions Club und Rota­ry durch Sach­spen­den und Ver­an­stal­tun­gen.

Ein Jubi­lä­um mit Strahl­kraft

Das 120-jäh­ri­ge Jubi­lä­um wird nicht lei­se gefei­ert. Geplant sind ein his­to­ri­sches Jubi­lä­ums­me­nü zu beson­de­ren Kon­di­tio­nen, ein Som­mer­wo­chen­en­de mit gro­ßer Jubi­lä­ums­par­ty und Tag der offe­nen Tür, ein exklu­si­ves Arran­ge­ment, Son­der­ak­tio­nen und Gewinn­spie­le für Gäs­te. Zudem ist eine offi­zi­el­le Fest­ver­an­stal­tung mit Ver­tre­tern aus Wirt­schaft und Poli­tik vor­ge­se­hen. Denn ein fami­li­en­ge­führ­tes Hotel mit 120 Jah­ren Geschich­te ist selbst in Nie­der­sach­sen eine Sel­ten­heit.

Das Hotel Rie­mann steht für Bestän­dig­keit im Wan­del. Für Mut in schwie­ri­gen Zei­ten. Für eine Gast­ge­ber­fa­mi­lie, die Ver­ant­wor­tung nicht scheut und Qua­li­tät nicht dem Zufall über­lässt. Wer hier ein­checkt, betritt kein anony­mes Gebäu­de. Er betritt ein Stück Har­zer Geschich­te.

 

Sebas­ti­an-Kneipp-Pro­me­na­de 1
37431 Bad Lau­ter­berg im Harz
Tele­fon :📞 05524 92790
Email :✉️ info@riemann-hotel.de
Web­site :🌐www.riemann-hotel.de

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